7- Wo bist du? Die Tür

Ein langes, wunderschönes Wochenende liegt hinter mir und eine neue Woche liegt vor mir.
Gestern Abend war ich im Abendgottesdienst meiner Gemeinde (www.citychurch.de) und war von der guten „weltlichen“ und geistlichen Stimmung sehr begeistert.
Ihr müsst euch vorstellen, dass da junge Menschen Gottesdienst in einer Jazzkneipe feiern, Bier und Wein, die berühmte Johannisbeerschorle trinken, essen und gute Gespräche über Gott und die Welt führen.
Gestern ging es viel um Mission. Einige Sätze, die mir in Erinnerung geblieben sind, waren diese-
1) Mission beginnt beim Gebet
2) Mission bedeutet: Raus aus der Komfortzone
3) Welches Land/welche Kirche könnte dir Gott aufs Herz legen?

Also ehrlich gesagt- der erste Punkt war ja schon voll meiner 😉 Gebet.
Ich bete zu wenig, zu wenig ausdauernd und ehrlich gesagt auch oft mutlos.
Aber mir liegt Gebet unglaublich auf dem Herzen. Ja, das ist sehr fromm ausgedrückt und mir eigentlich zu „heilig“, aber nennt mir eine andere, gute Redewendung und ich werde sie verwenden;-)

Also Gebet. Gebet ist doch Beziehung, oder? Beziehung zu Gott.

Am Wochenende hat mir eine Freundin, die mich schon (ziemlich) lange und gut kennt, gesagt, dass ich der absolute Beziehungsmensch sei und sie kaum einen kennt, der so beziehungsorientiert sei, wie ich.
Witzig. Denn ich habe vor ein paar Tagen einen Fragebogen ausgefüllt, in dem es um den Zugang zu Gott ging. Den Zugang, der am Besten zu mir passt.
Was kam raus? Ich bin mit deutlichem Abstand ein schöpfungsorientierter Mensch, der den Zugang zu Gott am Besten in der Natur findet.
Wow- ich hatte schon gewusst, dass ich da eine Form des Zugangs zu Gott habe, aber dass das so stark ausgeprägt ist, wusste ich nicht.
Na ja- also worauf ich hinaus will
Jesus fragt Gott am einzigen Punkt seines Lebens, an dem sich Mensch und Gott in Jesus trennen, nämlich am Kreuz, wo Gott sei. Jesus sucht nach einer Tür.
Jesus wählt den direkten Weg. Er fragt Gott, wo er sei.
Jesus wählt die Stille vor dem Sturm-seinem Tod- um zu beten.

Was ist deine Tür zu Gott?
Schreist du manchmal auch: Mein Gott, warum hast du mich verlassen?
Glaubst du, dass dein 2 Minutengebet Veränderung bewirkt?

Ich möchte dich heute ermutigen, zu beten. So, als ob du mit deiner Familie oder Freunden redest.
„Vater, hier bin ich. Bist du auch in meinem Alltag?“

 

NEU

Heute fängt ein neues Semester an. Nein, das ist für mich nichts Neues und dennoch denke ich immer wieder an Hesses „Zauber des Anfangs“ aus seinen Stufen, wenn ein neues Semester beginnt.

Vor Gott können wir auch jeden neuen Tag neu anfangen und so frustrierend das als Mensch und für uns als Menschen sein mag, so wenig glaube ich, dass es Gott frustriert.Ich glaube, das er sich freut, wenn wir neu anfangen. Jeden neuen Tag ihm bewusst geben.

Ich wünsche euch, die studieren, einen guten Semesterstart  und allen, die einfach eine neue  Arbeitswoche vor sich haben, ebenso einen guten Start.

7

Menschenherzen sind wie Schilf.
Es ist ans Wasser gepflanzt und somit optimal versorgt und es ist biegsam und trotzt so manchem Sturm, indem es sich nicht widersetzt, sondern einfach die Bewegung des Windes mitmacht.

Menschenherzen sind wie Schilf. Sobald ein unangenehmer Wind kommt, duckt man sich. Man taucht ab. Ich verstehe nicht viel von Strömungen und Winden, aber soviel verstehe ich, nämlich dass sich die Natur des Schilfs am Besten den Winden und Stürmen der Natur angepasst hat, indem sie in Form und Bauweise inmitten eines Sturmes am Wenigsten Schaden nimmt.

Sind Menschenherzen nun genauso gebaut?
Gott hat manches Mal die Menschen mit Blumen verglichen, die heute blühen und morgen verwelkt sind.
Gott weiß, dass Menschen wankelmütig sind. Er weiß, dass Menschen in einem Moment ihres Lebens 100% hinter ihm stehen und ihn keine fünf Minuten später verlassen.

Worauf ich hier anspiele?

Petrus aber folgte von ferne. Da zündeten sie ein Feuer an mitten im Hof und setzten sich zusammen; und Petrus setzte sich mitten unter sie. Da sah ihn eine Magd am Feuer sitzen und sah ihn genau an und sprach: Dieser war auch mit ihm. Er aber leugnete und sprach: Frau, ich kenne ihn nicht. Und nach einer kleinen Weile sah ihn ein anderer und sprach: Du bist auch einer von denen. Petrus aber sprach: Mensch, ich bin’s nicht.  Und nach einer Weile, etwa nach einer Stunde, bekräftigte es ein anderer und sprach: Wahrhaftig, dieser war auch mit ihm; denn er ist ein Galiläer. Petrus aber sprach: Mensch, ich weiß nicht, was du sagst. Und alsbald, während er noch redete, krähte der Hahn. Und der Herr wandte sich und sah Petrus an. Und Petrus gedachte an des Herrn Wort, wie er zu ihm gesagt hatte: Ehe heute der Hahn kräht, wirst du mich dreimal verleugnen. Und Petrus ging hinaus und weinte bitterlich.(Lk22, 54-61)

Petrus weint bitterlich.
Er erkennt seine eigene Unfähigkeit, einmal mehr in seinem Leben zu Jesus zu stehen. Der Wind ist zu rau und der Sturm, in dem er sich befindet zu gewaltig. Petrus knickt ein. Er beugt sich dem Sturm und leugnet, Jesus zu kennen.

Puh. Was für ein Text.
Ehrlich gesagt sympathisiere ich oft mit Petrus. Petrus ist so eine Figur in der Bibel, mit der ich mich oft genug identifiziere. Er ist laut, manchmal sagt er genau das, was er denkt und er ist, glaube ich, im Grunde seines Herzens eine treue Seele. Das bin ich sicherlich nicht immer, aber ich versuche es zu sein. Petrus ist von Jesus und dem Glauben an Gott absolut überzeugt, ja er brennt für die Sache.
Wie stark kann man für eine Sache brennen, davon überzeugt und begeistert sein und dann feststellen, dass man im entscheidenden Moment nicht für die Sache einstehen kann?
Ich habe es schon erlebt, dass ich im richtigen Moment meinen Glauben nicht verteidigt habe. Das fühlt sich im Nachhinein grauenhaft an.
Nun aber zurück zu Petrus.
Wer war denn dieser Petrus? Wie kam es dazu, dass er Jesus verleugnete?
Petrus kommt aus Betsaida (Et Tell) am Nordufer des Sees Genezareth und er ist ein Fischer. Wie es in der Bibel dargestelt wird, ist er kein armer Schlucker, der ein Boot besitzt, sondern er ist ein erfolgreicher Geschäftsmann, der vermutlich ein solides, mittelständiges  Unternehmen erfolgreich führt.
Plötzlich wird er angesprochen- von einem jungen Mann, der aus Nazareth kommt und den man in der Gegend noch kaum kennt. Dieser fragt ihn, ob er, Petrus, sich ihm anschließen möchte. Es muss etwas an dem Mann sein, irgendetwas Besonderes. Er geht mit diesem Mann, den er Rabbi nennen wird, mit. Er lernt, wächst im Glauben an Gott und sein Charakter reift immer mehr.
Petrus bezeugt auch, dass er sich niemals gegen Jesus stellen würde. Aber, Jesus kennt ihn besser.
Jesus ist bei Pilatus und als Petrus ihn das dritte Mal verleugnet und dies auch noch mit einem Schwur bekräftigt, dreht sich Jesus um und schaut Petrus an.

Ich weiß nicht, wie es euch geht, aber ich habe es in meinem Leben schon erlebt, dass mich Menschen, die ich sehr gern habe, oder liebe, mit einem Blick angesehen haben, der mir duch Mark und Bein ging. „Ein Blick sagt mehr als 1000 Worte“
Ein Blick kann mich mitten ins Herz treffen.
So stelle ich mir den Blick vor, den Jesus Petrus zuwirft. Er liebt Petrus, aber er weiß eben auch, dass Petrus sich gerade gegen ihn entschieden hat, um sein eigenes Leben zu schützen.
Der Blick Jesu hatte bestimmt nichts Vorwurfsvolles. Kein „ich habs dir doch gesagt.“
Jesus hat mit diesem Menschen Großes vor. Er kennt seine Stärken und seine Schwächen.

So ist es doch auch mit uns. Jesus hat Pläne mit uns. Aber wir/ich bin oft zu feige, den Weg zu gehen.
Petrus wird später gefragt werden, ob er Jesus liebt. Er wird dreimal wiederholen wie sehr er Jesus liebt.
Er wird der Fels sein. Der Gemeindegründer. Der Menschenfischer und der Hirte.
Auch als Hirte ist er von Fehlern nicht frei, er ist und bleibt ja ein Mensch.
Aber er hat zugelassen, dass Gott sein Herz verändert. Gott verändert es nicht innerhalb von drei Tagen, sondern innerhalb von Jahren.
Das macht Mut. Mut, mit sich selbst geduldig zu sein. Mut, mit Fehlern umzugehen und sich selbst zu verzeihen. Mut, sich von Gott verändern zu lassen. Nicht in Minuten, Stunden und Tagen, sondern in Jahren.

Nun fragt ihr euch vielleicht, warum der Eintrag „7“ heißt. Jesus hat 7 Worte am Kreuz gesprochen, bzw. Menschen, die mit ihm unter dem Kreuz waren, haben berichtet, was gesagt wurde. Die sieben Worte stammen aus den 4 Evangelien und sind musikalisch und künstlerisch oft aufgegriffen worden.
Ich werde diesen Worten in den nächsten Wochen nachspüren und freue mich, euch da mitzunehmen.

 

 

 

 

Identity Part 1 the ambassador

Though this year has already started and 2 months are already over I still wish you the very best for your new year.
May God the Almighty bless you, encourage you and inspire you. He has a plan for this new year, he has a plan for you within this year!

Why I am so sure about it?
Because we are his kids, his beloved, sinful and runaway kids. We are his sons and daughters and his ambassadors, his people.

So, I called you a minute ago ambassador of God the Almighty.

If you want to start a career in embassy service you most of the time have to be out of a very old and very well known family that has its routes in embassy service and is known for it. Secret Service or other special forces investigate your whole background. They dig out everything about you. Things you yourself have forgotten because they didn´t matter to you.
So people investigate everything in your social and private life and they don´t respect any borders or privacy. This process is the most fearful and scaring process. And in in the end? Who guarantees you that you really get the job? No one. Maybe there is someone better.

You are an ambassador.
Did you ever think about it? If you now say- no- you are not because you haven´t been checked I can tell you- yes you are. Yes you´ve been checked. Long before you breathed in the very first breathe you were investigated. And let me be clear: You failed. I also failed.
But the one, who investigated me had a very close look at my life and my heart and he saw me failing, he saw me running away. From life, from him. Still he said yes . YES, you get the job you don´t deserve. Yes, I know you will fail, lie, sin and run away. But I LOVE you, you are my child and you are my ambassador on earth.
You might now say that this is just me telling you something. But I get these words out of the Holy Bible.
Just take your bible with me and read Psalm 139 v 15+16
My frame was not hidden from you
    when I was made in the secret place,
    when I was woven together in the depths of the earth.
16 Your eyes saw my unformed body;
    all the days ordained for me were written in your book
    before one of them came to be.

So, let´s have a closer look at what David has learned about God and shares in a very personal prayer here.
David, one of the most important kings of Israel , was both a faithful and believing man and a sinner, an adulterer and in a way a murderer.
Yet he says that God had seen his whole life and had decided that David should come to life and live. He has already written down Davids life before this guy had a chance to live it.

So do I now talk about predestination?
No. I don´t. We are created with our free will, we are not just some puppies God loves to play around with.
But God is almighty and he knows the paths we´re taking in life. He knows which clever and which foolish ideas we´re making and never the less he stays at our side and he accompanies us.
So I am pretty sure that God knew that David would be quite a person. To be honest, David wouldn´t get a job in an embassy- he has too many skelettons in his cellar.
But David get´s his job. He is trained as a sheperd. He learns to distinguish between good and bad and he has a pretty tough time where he has to loose his pride, his selfishness and his stubborn character has to learn how to rely on the only thing in the world that never goes away no matter how tough times are.
David serves in the steppe-like nature and his character is formed.
It seems as if he reminds himself of these days when he talks about this great and not understandable gift that God had seen him before he was even born and yet said yes, I love you and I will use you. Yes, you. The murderer, adulterer and runaway.

David, who perfectly well knows what he has done in his life praises God in this psalter. He is excited about a God who choses people not by qualification but by justification.

Yes, we are chosen by justification. God, the Almighty, the three in one has been our judge. He has ruled over us and we have failed. You. Me. Everybody. Because we´re sinners, day by day.
But he has chosen to sacrifice his only son so that we can be cleared and freed from every single chain sin has laid around our hearts.

Now, are you still asking why you are an ambassador?
You are an ambassador as soon as you have decided to fully follow Jesus.
As soon as you have decided to give him your life- no matter what you have done so far- he comes with open arms to you. He calles you his child.

And as you are your parent´s child and haven´t done anything for this you are God´s children. The only thing he wants to have is your „Yes“ and your heart. Your heart that choses to fellow his word. His rules and his will.

But if you´re now afraid and think- oh … this is huge.
Don´t worry. God is patient. He is kind. He is forgiveness and he is love. He has given David time to prepare and he has forgiven David whenever he sinned. So he does with you.

 

 

Was tut dir gut?

Was tut dir gut? Also so ehrlich?
Nein, ich meine nicht die Tatsache, dass du dch zweimal in der Woche zum Sport überredest. Nein, ich meine nicht die Besuche bei der Verwandtschaft, die sich eher wie Pflichttermine anfühlen. Ich meine die Sachen, die dir gut tun. Dir alleine.

Ich hatte heute einen Tag, der mir einfach sehr gut getan hat.
Zeit mit Freunden, Zeit für die Uni und Zeit,  joggen zu gehen.
Abends noch mehr Zeit, um mich mit Freunden zu treffen und über Gott und die Welt zu reden.
Mir tut es super gut, wenn ich joggen gehe. Das ist meine Zeit, die ich nicht nutze, um abzunehmen, oder um zu trainieren. Nein, das ist die Zeit, in der ich mit mir alleine bin, ja, auch manchmal mit mir selbst kämpfe, aber das ist auch meine Zeit mit Gott.

Mir tut es gut, mit Freunden zusammen zu sein und unbeschwert zu lachen, zu reden und einfach Gemeinschaft zu genießen.
Aber ich habe lange gebraucht, um zu lernen, was mir gut tut. Und ja, es gibt Situationen, in denen ich mich auf mich fokussieren darf- ohne schlechtes Gewissen.
Zeiten, in denen ich etwas Gutes für mich machen darf.

Also was tut dir gut?
Hast dud arüber schon mal ernsthaft nachgedacht?
Mach es! Gott schenkt dir auch diese Gaben, einfach sich selbst was Gutes zu tun und sich zu beschenken.

 

the peace of God

„and let the peace of God rule in your hearts, to the which are you also called in one body, and be ye thankful“

Colossians 3,15

 

Good morning, guys
yesterday I talked a lot about the heart that´s hiding from God. About God´s patience.
It is a new, wonderful morning and to be honest, some doubts, thoughts have not fanished over night but God´s light shines bright and pure.
God´s peace shall rule in every heart. As soon as his peace rules in my heart, peace will fill my soul, my thoughts.

Guys, I know now one can command to let God´s peace into their heart. But as I just also said yesterday- we have to be sure that God´s there. Waiting, resting, giving.

Enjoy this beautiful weather, the sun, spring, life!